Das größte deutsche Netzwerk
für naturnahe Kommunen

Schließen Sie sich 403 deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen an und werden Sie Teil unseres Bündnisses zur Förderung der biologischen Vielfalt in Kommunen.

Projekt N.A.T.U.R.

Das Projekt N.A.T.U.R. (Nachhaltiger Artenschutz durch Theorie & Umsetzung im besiedelten Raum) hat zum Ziel, Kommunen dabei zu unterstützen, die biologische Vielfalt im Siedlungsbereich zu fördern. Im Rahmen dieses Projekts wurde diese Homepage erneuert und ein Informationsportal zu folgenden Themen integriert:

Über Neuigkeiten zu diesen Themen werden Sie hier auf der Startseite informiert!

Beratungen von Kommunen

Wir bieten Kommunen individuelle Beratungen zur Gestaltung und Pflege naturnaher Grünflächen und zur Förderung der Biodiversität vor Ort oder per Video an.

Für 2024 können Sie sich noch für Videoberatungen bewerben.

Mehr dazu hier oder im Flyer.

Mitglieder

403 Mitglieder: Ein starkes Bündnis für biologische Vielfalt

In ganz Deutschland haben sich Millionenstädte wie Berlin oder Hamburg, kleine Gemeinden wie Borgstedt oder Schwebheim und Landkreise wie der Ortenaukreis oder der Kreis Lippe zusammengeschlossen. Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft und nutzen Sie zahlreiche Vorteile:
Unsere neuesten Mitglieder:
Wappen Kerpen

Stadt Kerpen

Wappen Morsbach

Gemeinde Morsbach

Wappen Eitorf

Gemeinde Eitorf

Wappen Steinfurt

Stadt Steinfurt

Bündnis Kommbio

Warum ist biologische Vielfalt
in Kommunen wichtig?

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Naturnahes Stadtgrün
mindert Klimastress

Naturnah gestaltetes Stadtgrün ist ein wichtiger Faktor, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Beispielsweise kühlen Grünflächen die Umgebung durch Verdunstung. Bei Unwettern nehmen sie große Mengen Wasser auf und schützen so vor Überflutungen. Mit höherem Artenreichtum steigt dabei die Chance, dass diese Funktionen trotz zukünftiger Veränderungen erhalten bleiben – eine Win-win-Situation.

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Artenreichtum in
Siedlungsbereichen

Grünflächen wie Parks, Gärten, Gewässer, Wälder oder Brachflächen mit ihrer Vielfalt an Nutzungsarten und -intensitäten bilden ein buntes Mosaik unterschiedlichster Lebensräume und somit beste Voraussetzungen für großen Artenreichtum. Daher sind Städte und Gemeinden oft ein Rückzugsort für Tiere und Pflanzen, die im landwirtschaftlich geprägten Umland keinen Lebensraum mehr finden.

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Naturnahe Flächen als Chance
auch im Außenbereich

Nicht nur im bebauten Innenbereich, sondern auch im Außenbereich gibt es zahlreiche Maßnahmen, mit denen Kommunen die biologische Vielfalt fördern können: durch ökologische Vorgaben in Pachtverträgen, Ansaaten an Wegrändern und insbesondere durch eine Bauleitplanung, die artenreiche und naturnahe Flächen nicht als Hindernis, sondern als Chance begreift.

Das Label

StadtGrün naturnah –
Das Label für mehr Natur in der Stadt

Mit dem Label „StadtGrün naturnah“ unterstützen wir Sie bei der Umsetzung eines ökologischen Grünflächenmanagements und zeichnen vorbildliches Engagement auf kommunaler Ebene aus.
Wir lenken den Blick auf die positiven Effekte naturnaher Grünflächen im Siedlungsbereich und zeigen Handlungsspielräume auf.

kommbio logo stadtgruen naturnah

Drei Qualitätsstufen für Ihr Engagement:

kommbio icon blume gold
Gold
kommbio icon blume silber
Silber
kommbio icon blume bronze
Bronze
Testimonials

Unsere Mitglieder
sind überzeugt

Wappen Breuberg
„Das Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt e.V." ist mit seinem umfassenden Informationsangebot für uns ein wichtiger Impulsgeber für mehr Grün in unserer Stadt (in Breuberg): Großartig!“
Dr. Karin Lichtblau
Vorsitzende Umweltausschuss
Stadt Breuberg
Wappen Frankfurt am Main
„Das Thema biologische Vielfalt droht gerade unter die Räder des beherrschenden Themas Klimawandel zu geraten. Dass hier ein unmittelbarer Zusammenhang besteht und sich die Themen nicht trennen lassen, wird von vielen nicht erkannt. Die Mitgliedschaft im Bündnis trägt dazu bei, die kommunale Verantwortlichkeit für Arten und Biotope zu gewährleisten."
Volker Rothenburger
Untere Naturschutzbehörde
Stadt Frankfurt am Main
Vorstandsmitglied Kommbio
Wappen Bamberg
„Ohne das Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt gäbe es in Bamberg keine kommunale Biodiversitätsstrategie!“
Jonas Glüsenkamp
Zweiter Bürgermeister
Stadt Bamberg
Wappen Bonn
„Seit dem Jahr 2012 versetzt uns die Mitgliedschaft in den „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ in die Lage, regelmäßig mit vielen herausragenden Partner*innen zur Förderung der Biodiversität in einen wertvollen Austausch zu kommen. Daraus resultieren bis heute vielzählig aufeinander aufbauende, konkret umgesetzte Maßnahmen im Bonner Stadtgebiet. Darauf kommt es an, wir müssen jetzt sinnvoll handeln, „Kommbio“ hilft uns dabei.“
David Baier
Amtsleitung Umwelt und Stadtgrün
Bundesstadt Bonn
Wappen Eckernförde
„Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ hat in den zehn Jahren seines Bestehens für ein bundesweites Umdenken zum Erhalt und Schutz der Artenvielfalt geführt. Durch die Anlage naturnaher Wiesen, Beweidungsmaßnahmen, die Renaturierung verbauter Gewässer und viele weitere Projekte zeigen die vielen Bündniskommunen immer wieder, wie eine nachhaltige Flächenentwicklung zum Wohle von Mensch und Natur gelingt. Die Arbeit des Bündnis dient der Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Attraktivität und Schönheit unserer Landschaft. Auf das starke kommunale Bündnis für biologische Vielfalt können wir nicht verzichten.“
Jörg Sibbel
Bürgermeister
Stadt Eckernförde
Wappen Iserlohn
„Als nachhaltig orientierte Kommune profitieren wir von der Mitgliedschaft bei Kommunen für biologische Vielfalt in vielschichtiger Weise. Der Kontakt zu anderen Gleichgesinnten bringt neue Ideen zu Biodiversität, Arten und Klimaschutz. Die Vernetzung erleichtert die großen Aufgaben, die die Zukunft bei diesen Themen noch bereithält.“
Michael Joithe
Bürgermeister
Stadt Iserlohn
Wappen Kronberg
„Durch die Vernetzung mit Kolleg*innen aus anderen Kommunen, die engagiert ähnliche Ziele verfolgen, und die zahlreichen Möglichkeiten zum aktiven fachlichen Austausch entsteht oft eine beflügelnde Dynamik. Das ist für uns bei der Konzeption und der Umsetzung von Projekten zum Erhalt und der Förderung der Biodiversität sehr wichtig.“
Yvonne Richter
Leiterin Umweltreferat
Stadt Kronberg im Taunus
Wappen Ludwigshafen
„Weltweit ist die biologische Vielfalt in großer Gefahr. Aber unser Augenmerk sollte sich nicht nur auf die letzten unberührten Lebensräume richten, sondern auch auf die Natur in unserer direkten Nachbarschaft. Wir sind daher sehr froh und stolz, Mitglied in einer Gemeinschaft zu sein, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese Natur zu bewahren und zu gestalten.“
Untere Naturschutzbehörde
Stadt Ludwigshafen
Wappen Nettetal
„Die Mitgliedschaft im Verein Kommunen für Biologische Vielfalt inspiriert mich in vielfältiger Weise: Die Gemeinschaft mit den anderen Mitgliedern vermittelt mir das gute Gefühl, für die Sache der Biodiversität vor Ort und überregional etwas bewegen zu können. Über die best practice Beispiele aus den Mitglieds-kommunen und die ausgelobten Wettbewerbe ergeben sich immer wieder neue Ideen, die mich anregen, den Aspekt der Biodiversität bei Planungen oder der Unterhaltung von Grünflächen zu bedenken. Die Online Workshops mit dem Prinzip des Vortrages "von den Mitgliedern für die Mitglieder" schätze ich als wichtige Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Motor der Bewegung!"
Heike Meinert
NetteBetrieb
Stadt Nettetal
Wappen Wernigerode
„Selbst mir als umweltbewusster Gärtnerin wurde das Bewusstsein für die biologische Vielfalt durch die Mitarbeit im Bündnis und die daraus resultierenden praktischen Arbeiten enorm geschärft. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, gemeinsam zu lernen und sich auszutauschen und Biodiversität hier in Wernigerode umzusetzen.“
Christiane Wichmann
SGL Grünanlagen
Stadt Wernigerode

Waltraud Blarr –
Vorstandsvorsitzende
des Bündnisses

Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ ist ein Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen.

Es stärkt die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld des Menschen und rückt den Schutz der Biodiversität in den Blickpunkt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Kommunen arten- und blütenreicher werden.

Wir stärken damit nicht nur die Natur, sondern wir sorgen für eine bessere Lebensqualität in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Unsere Vision sind grüne Kommunen als hochwertiger Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Erleben Sie auf diesen Seiten, wie vielfältig und motiviert unsere Mitglieder dieses Ziel verfolgen und wie das Bündnis dieses Engagement unterstützt.

kommbio unterschrift waltraud blarr

Waltraud Blarr
Vorstandsvorsitzende des Bündnisses und
2. Beigeordnete der Stadt Neustadt an der Weinstraße

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen zum Bündnis
oder der Mitgliedschaft?

Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert.

Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzerklärung
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robert spreter geschaeftsfuehrer kommbio
Robert Spreter
Geschäftsführer

Geschäftsstelle Radolfzell
Fritz-Reichle-Ring 2
78315 Radolfzell

Tel.: +49 7732 999-536-0
Fax: +49 7732 999-536-9

info@kommbio.de

Häufig gestellte Fragen

Um dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitreten zu können, muss Ihre Kommune folgendes beachten:

Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“
Bei der Deklaration handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung, sich als Kommune im Rahmen der eigenen Möglichkeiten für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen. Die Deklaration nennt unterschiedliche Themenbereiche und Zielsetzungen, die sich auch in der Bündnissatzung widerspiegeln.

Beitrittsbeschluss
Da der Beitritt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ mit jährlichen Beiträgen verbunden ist, ist in der Regel ein politischer Beschluss innerhalb der zuständigen kommunalen Gremien erforderlich. Um Ihnen diesbezüglich die Arbeit zu erleichtern, haben wir einen entsprechenden Musterratsbeschluss für Sie vorbereitet.

Beitrittserklärung
Bei der Beitrittserklärung handelt es sich um ein einseitiges Formular, mit dem Sie formell den Bündnisbeitritt erklären und einen Ansprechpartner für das Bündnis benennen.

Mitglied des Vereins können kommunale Gebietskörperschaften werden, die die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnet haben. Außerdem müssen Sie eine Beitrittserklärung sowie einen rechtlich verbindlichen Beitrittsbeschluss beim Vorstand einreichen.

Die Mitgliedsbeiträge sind nach Kommunengröße gestaffelt. Die aktuellen Mitgliedsbeiträge entnehmen Sie bitte der Beitragsordnung.

Als Plattform für Austausch und Kooperationen zwischen Kommunen bietet Ihnen das Bündnis Kontakte und Ansprechpartner rund um den kommunalen Naturschutz. Kommunen aus ganz Deutschland sind Mitglied im Bündnis und illustrieren mit zahlreichen Projektbeispielen wie der Naturschutz vor Ort gelingen kann. Mit der Homepage, einem regelmäßigen Newsletter sowie Broschüren und Veranstaltungen informiert das Bündnis seine Mitglieder über aktuelle Entwicklungen im kommunalen Naturschutz. Zudem bietet das Bündnis Ihnen die Möglichkeit, positiv auf Ihre Kommune und Ihre Maßnahmen aufmerksam zu machen.

Das Bündnis selbst schüttet keine Fördermittel aus. Wir stellen in unserer Fördermitteldatenbank Informationen zu zahlreichen für Kommunen relevante Fördermittel bereit und beraten Sie gerne bei Beantragungen.

Das Bündnis veranstaltet regelmäßig Online-Workshops zu spezifischen Themen exklusiv für seine Mitglieder. Zudem werden die Mitglieder zur Jahresversammlung mit einem Tagungsprogramm und der integrierten Mitgliederversammlung eingeladen.

Die Mitglieder verpflichten sich in einer Deklaration, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die biologische Vielfalt vor Ort gezielt zu stärken. Die Anforderungen, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt vor Ort, werden bewusst in die Entscheidungen auf kommunaler Ebene einbezogen.

Das Bündnis finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge sowie durch Fördermittel, welche von der Geschäftsstelle eingeworben werden.