Bewährtes Wissen für trockene Zeiten – wie lokale Gemeinschaften Wasser „ernten“
Beim Wasserernten geht es darum, Schneeschmelze und Regenwasser aufzufangen, zu speichern und zu nutzen. Salas und Tillmann schauen sich dabei besonders traditionelle Techniken und das Alltagswissen lokaler Gemeinschaften in den Anden an: Wie schaffen es Menschen seit Generationen, mit einfachen, überlieferten Methoden Wasser in trockenen Regionen zu sichern? Sie sprechen von der Aussaat und der Ernte von Wasser und geben Denkanstösse für ein Gespräch, um handlungsrelevanten Fragen nachzugehen.
Die beiden Ethnologen und Erwachsenenbildner leben seit vielen Jahren in Gomaringen (Landkreis Tübingen) und arbeiten in Bergregionen weltweit. Sie sind international dafür bekannt, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund an einen Tisch zu bringen: Mit von ihnen mitentwickelten, kreativen Moderationsmethoden (wie der VIPP-Methode) helfen sie Gruppen dabei, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, voneinander zu lernen und Projekte auf Augenhöhe zu planen.
