Tagung im Projekt „GISA“: Genetische Informationen zum Schutz von Ackerwildkräutern & ihre Bedeutung für die Praxis
GISA – Genetische Informationen zum Schutz von Ackerwildkräutern: Eine deutschlandweite Studie zu genetischen Strukturen und Regionen gebietseigener Herkünfte
Gebietseigenes Saatgut für unsere Agrarlandschaften
Die biologische Vielfalt der Kulturlandschaften Deutschlands ist in den letzten Jahrzehnten massiv zurückgegangen, insbesondere im Bereich der Äcker. Maßnahmen zu Erhalt, Förderung und Wiederherstellung der Wildpflanzenvielfalt bekommen somit zunehmende Bedeutung, etwa in Form von Blühflächen. Laut Bundesnaturschutzgesetz (§ 40 BNatSchG) ist bei Wildpflanzeneinsaaten in der freien Natur die Verwendung von gebietseigenem Wildpflanzensaatgut verpflichtend und auch für alle übrigen Flächen empfohlen, um die innerartliche Vielfalt der Arten zu erhalten.
Das Projekt „GISA“ (Genetische Informationen zum Schutz von Ackerwildkräutern) hat zum Ziel, die derzeit vorgeschlagenen 22 Herkunftsregionen für regionales Saatgut daraufhin zu überprüfen,
ob diese auch die genetischen Strukturen von Ackerwildkräutern abbilden.
