Förderung
Grünflächen und Gebäude in Städten und Dörfern haben großes Lebensraumpotenzial für wildlebende Tiere und Pflanzen, können Refugien für biologische Vielfalt sein, zum Klimaschutz beitragen und bunte Trittsteine für ein grünes Wegenetz schaffen.
Mit dem Projekt „Mensch.Natur“ unterstützt der NABU Baden-Württemberg Kommunen, Kirchengemeinden, Vereine, NABU-Gruppen, Privatleute etc. für die biologische Vielfalt vor Ort aktiv zu werden – im eigenen Garten, auf öffentlichen Grünflächen, in der Kirchengemeinde oder an Gebäuden.
Ziel von „Mensch.Natur“ ist es, die biologische Vielfalt im Siedlungsraum zu erhalten und zu stärken. Das Projekt läuft von 2025 bis 2031 und ist eine Kooperation von vielen verschiedenen Partnern. Durch offene Formate zur Kommunikation und Wissensvermittlung profitieren Akteure in ganz Deutschland von „Mensch.Natur“.
Im Projekt gibt es 3 Themenfelder:
1. Außenflächen und Gärten artenreich gestalten
Ab 2027 bietet der NABU BW Fortbildungen und Gartenberatungen an. Schon 2026 finden Vorträge rund um das Thema naturnah Gärtnern an Volkshochschulen und bei NABU-Gruppen in Baden-Württemberg statt.
NABU-Gruppen, andere Naturschutzinitiativen oder Kirchengemeinden, die einen Vortrag bei sich anbieten möchten, können sich melden.
2. Artenschutz an Gebäuden
Ab 2027 werden Fortbildungen rund um den Artenschutz an Gebäuden angeboten und Maßnahmen an ausgewählten öffentlichen und kirchlichen Gebäuden umgesetzt, die auch finanziell unterstützt werden können.
Hierfür können sich Kommunen aus Baden-Württemberg bis 31.10.2026 bewerben und neben einer professionellen Kartierung und fachlichen Beratung sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit bis zu 4.000 Euro für Artenschutzmaßnahmen an Gebäuden erhalten. Es handelt sich um einen Wettbewerb, der bis 2030 jährlich ausgeschrieben wird, und es werden insgesamt 20 Kommunen unterstützt.
Auch Kirchengemeinden aus Baden-Württemberg können sich bis zum 31.10.2026 bewerben und bis max. 1.500 € unterstützt werden. Jedes Jahr werden zwei Pilotprojekte aus einer der vier Landeskirchen bzw. Diözesen ausgewählt.
3. Biodiversität in der kommunalen Klimaanpassung
Die Klimakrise und Biodiversitätskrise sind zwei Seiten einer Medaille und Lösungsansätze sollten kombiniert gedacht werden. Deshalb unterstützt der NABU Kommunen mit Best Practice-Empfehlungen, Informationsmaterial und Fortbildungen dabei, ihre Klimaanpassungsmaßahmen so zu gestalten, dass sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen. Kommunen in Baden-Württemberg, die Biodiversität bei ihren Plänen und Maßnahmen zur Klimaanpassung berücksichtigen, können sich beim NABU per E-Mail oder telefonisch melden. Für die Öffentlichkeit sind ab 2027 Diskussionsveranstaltungen geplant.
Informationen
Newsletter abonnieren
Immer informiert über neue Termine, Projekte und das Bündnis.
Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenfreien Newsletter ein.
Auszeichnung StadtGrün Label
Geschäftsstelle Radolfzell
Fritz-Reichle-Ring 2
78315 Radolfzell
Tel.: +49 7732 999-536-0
Fax: +49 7732 999-536-9
Um dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitreten zu können, muss Ihre Kommune folgendes beachten:
Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“
Bei der Deklaration handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung, sich als Kommune im Rahmen der eigenen Möglichkeiten für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen. Die Deklaration nennt unterschiedliche Themenbereiche und Zielsetzungen, die sich auch in der Bündnissatzung widerspiegeln.
Beitrittsbeschluss
Da der Beitritt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ mit jährlichen Beiträgen verbunden ist, ist in der Regel ein politischer Beschluss innerhalb der zuständigen kommunalen Gremien erforderlich. Um Ihnen diesbezüglich die Arbeit zu erleichtern, haben wir einen entsprechenden Musterratsbeschluss für Sie vorbereitet.
Beitrittserklärung
Bei der Beitrittserklärung handelt es sich um ein einseitiges Formular, mit dem Sie formell den Bündnisbeitritt erklären und einen Ansprechpartner für das Bündnis benennen.
Mitglied des Vereins können kommunale Gebietskörperschaften werden, die die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnet haben. Außerdem müssen Sie eine Beitrittserklärung sowie einen rechtlich verbindlichen Beitrittsbeschluss beim Vorstand einreichen.
Die Mitgliedsbeiträge sind nach Kommunengröße gestaffelt. Die aktuellen Mitgliedsbeiträge entnehmen Sie bitte der Beitragsordnung.
Als Plattform für Austausch und Kooperationen zwischen Kommunen bietet Ihnen das Bündnis Kontakte und Ansprechpartner rund um den kommunalen Naturschutz. Kommunen aus ganz Deutschland sind Mitglied im Bündnis und illustrieren mit zahlreichen Projektbeispielen wie der Naturschutz vor Ort gelingen kann. Mit der Homepage, einem regelmäßigen Newsletter sowie Broschüren und Veranstaltungen informiert das Bündnis seine Mitglieder über aktuelle Entwicklungen im kommunalen Naturschutz. Zudem bietet das Bündnis Ihnen die Möglichkeit, positiv auf Ihre Kommune und Ihre Maßnahmen aufmerksam zu machen.
Das Bündnis selbst schüttet keine Fördermittel aus. Wir stellen in unserer Fördermitteldatenbank Informationen zu zahlreichen für Kommunen relevante Fördermittel bereit und beraten Sie gerne bei Beantragungen.
Das Bündnis veranstaltet regelmäßig Online-Workshops zu spezifischen Themen exklusiv für seine Mitglieder. Zudem werden die Mitglieder zur Jahresversammlung mit einem Tagungsprogramm und der integrierten Mitgliederversammlung eingeladen.
Die Mitglieder verpflichten sich in einer Deklaration, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die biologische Vielfalt vor Ort gezielt zu stärken. Die Anforderungen, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt vor Ort, werden bewusst in die Entscheidungen auf kommunaler Ebene einbezogen.
Das Bündnis finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge sowie durch Fördermittel, welche von der Geschäftsstelle eingeworben werden.
Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Diese ist das oberste Organ des Vereins. Sie wählt den Vorstand, kann die Satzung ändern und bestimmt die Höhe des Mitgliedsbeitrags. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus, beschließt den Haushalt und bestellt eine Person für die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung leitet die Geschäftsstelle und nimmt die wirtschaftlichen, verwaltungsmäßigen und personellen Angelegenheiten des Vereins wahr.
Das Label „StadtGrün naturnah“ ist ein Zertifizierungsverfahren für ökologisches Grünflächenmanagement, welches vom Bündnis durchgeführt wird. Um daran teilzunehmen, muss Ihre Kommune nicht Mitglied im Bündnis sein. Alle weiteren Infos zum Label finden sie hier.
Das Bündnis ist der Verein, der das Label „StadtGrün naturnah“ vergibt. Um am Labelverfahren teilzunehmen, muss Ihre Kommune nicht Mitglied im Bündnis sein. Ihre Kommune muss auch nicht am Label teilnehmen, um Bündnismitglied zu werden, beides ist unabhängig voneinander möglich, die Mitgliedschaft und das Labelverfahren ergänzen sich aber sehr gut.
Das Bündnis ist ein eingetragener Verein, daher können keine Anteile erworben werden.
Das Naturschutzprojekt des Jahres wird vom Bündnis alle zwei Jahre für herausragende Projekte an zwei Mitgliedskommunen vergeben. Wer die Auszeichnung erhält, wird vom Bündnisvorstand entschieden. Die Kommunen aus denen die Vorstandsmitglieder kommen, können nicht teilnehmen.
Jede Mitgliedskommune hat genau eine Stimme, unabhängig von der Einwohnerzahl.
An den Veranstaltungen, die das Bündnis für Mitglieder ausrichtet, können mehrere Personen aus Ihrer Kommune teilnehmen, so lange Plätze verfügbar sind.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Mapbox. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen