Das Bündnis stärkt die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen und richtet den Fokus auf den Schutz der biologischen Vielfalt in Kommunen.
Hier erhalten Sie einen aktuellen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder, der Europäischen Union sowie privater Stiftungen.
Hier finden Sie Praxis-beispiele von Kommunen aus ganz Deutschland, die sich für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität einsetzen.
Dokumente wie Flyer, Fachartikel und Broschüren zu verschiedenen Themen von Kommbio und anderen Institutionen.
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Die Kurstadt am Rand des Pfälzer Waldes und an der Haardt hat die Notwendigkeit erkannt, etwas für die Biodiversität auf den eigenen Flächen umzusetzen. Aus einem alten Tennisplatz wurde ein Biotop, statt Wechselflor wird auf insektenfreundliche Stauden gesetzt und die Isenach im Kurpark darf wieder entlang naturnaher Ufer fließen.
Libellen, Kröten und Schmetterlinge statt Tennisbälle
Wo einst gelbe Tennisbälle über einen ziegelroten Hartplatz flogen, jagen heute schillernde Libellen. Kommt man dem Ufer des neu entstandenen Biotops näher, hüpfen Frösche ins Wasser und erschrecken Molche und viele weitere Teichbewohner. Am angrenzenden Ufer und den benachbarten Wiesenflächen sorgen Steinhaufen, Sandarium oder eine Benjeshecke für vielfältige Lebensräume, die alle durch kreative Infoschilder erklärt werden. Für Umweltbildung wird in Bad Dürkheim einiges unternommen unter anderem werden auch Klimawandelwanderungen, Juniorranger oder begleitende Umweltbildungsangebote wie im Waldkindergarten angeboten.
Edeldistel, Iris und Grasnelken ersetzen Eisbegonien und Geranien
Üppiger Wechselflor in knalligen Farben und gefüllten Blüten beherrschten einst große Flächen im Kurpark. Ganz verschwunden sind sie nicht, aber wurden zu großen Teilen durch insektenfreundliche, dauerhafte Staudenpflanzungen ersetzt. Entlang des Gradierbaus haben es die Stauden wegen der salzhaltigen Luft schwer, daher sorgen Kompromisse dennoch für eine Blütenfülle, die auch Insekten anlockt, gleichzeitig die Herzen der Kurparkbesucher höherschlagen lässt und den städtischen Gelbeutel schont.
Wasser marsch im Kurpark
Die Isenach, ein 36 km langer Fluss der in den Rhein mündet, durchbricht bei Bad Dürkheim den Ostrand des Pfälzerwaldes, die Haardt. Im 20. Jahrhundert wurden 1,5 km der Isenach, die durch den Kurpark in Bad Dürkheim fließt, verrohrt. Im Zuge des Hochwasserschutzes im Jahr 2012 renaturierte die Stadt dieses Teilstück in einem Pilotprojekt um gleichzeitig auch die Wasserqualität zu verbessern. Heute sind die naturnahen Ufer nicht nur ein spannender Spielplatz für Kinder oder ein Erlebnisort für die Kurgäste geworden, sondern auch für zahlreiche am Wasser lebende Tiere ein wertvoller Lebensraum.
Stadt Bad Dürkheim
Fachbereich 2 – Bauen und Umwelt
Anja Aufschneider
Tel.: 06322-935-2132
E-Mail: anja.aufschneider@bad-duerkheim.de
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