Grüne Städte? Naturschutz im urbanen Bereich zwischen Nutzungskonkurrenz und Synergien

Tagungsdokumentation der 20. Vilmer Sommerakademie
KlimaanpassungÖkosystemleistungen
Klimaschutz & KlimaanpassungÖkosystemleistungenStadtnaturUmweltgerechtigkeit

Dokument

Fragen nach dem Selbst- und dem Naturverständnis des Naturschutzes spielen für die Entwicklung von Strategien und neuen Ansatzpunkten im Naturschutz eine zentrale Rolle. Was meinen wir, wenn wir von ‚Natur‘ sprechen? Welche ‚Natur‘ wollen und sollen wir aus welchen Gründen schützen? Was beutet Naturschutz als gesellschaftliche Aufgabe? In der täglichen Arbeit bleibt für die Beschäftigung mit und die Diskussion dieser Fragen oft keine Zeit.

Seit 20 Jahren greift die Reihe der „Vilmer Sommerakademien“ diese Fragen auf und regt damit mit großem Erfolg die Naturschutzdiskussionen in Deutschland und darüber hinaus an, beflügelt und befördert diese. Die Sommerakademie „Grüne Städte? Naturschutz im urbanen Bereich zwischen Nutzungskonkurrenz und Synergien“, deren Ergebnisse in vorliegendem Tagungsband enthalten sind, war die 20. Tagung in dieser Reihe und damit eine Jubiläumsveranstaltung. Sie ist ein gutes Beispiel, wie im Rahmen der Sommerakademien die oben genannten Grundsatzfragen anhand konkreter Themen aufgegriffen werden.

Bei der Sommerakademie beleuchteten die Referent*innen das Verhältnis zwischen Stadt und Natur und stellten verschiedene Projekte vor, wie biologische Vielfalt in der Stadt gefördert werden kann und wie gerechte Zugangsmöglichkeiten zu Natur in der Stadt aussehen können. Ein weiteres Thema war das Zusammenspiel von Stadtnatur und Gesundheit, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

In verschiedenen Gesprächsrunden tauschten sich die Teilnehmenden dazu aus, wie Naturschutz und die Teilhabe an Natur in der Stadt mittels innovativer Ansätze gefördert werden können. Immer wieder wurde die Multifunktionalität von Natur in der Stadt hervorgehoben. So bieten Stadtgrün und Gewässer in der Stadt nicht nur Raum für Erholung und Freizeitgestaltung, Spiel- und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder, sondern erbringen eine Reihe weiterer Nutzen für die Gesellschaft: wie zum Beispiel Temperaturminderung und Wasserretention als Anpassung an den Klimawandel, CO2 Speicherung zum Klimaschutz sowie Minderung der Luftverschmutzung und der Lärmbelastung als auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Grüne Städte

Informationen

Herausgeber/Autor:
Lieske Voget-Kleschin, Jutta Stadler, Simon Meisch, Konrad Ott und Thomas Potthast
Herkunft:
Andere Institution
Jahr:
2025
Art:
Broschüren

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Auszeichnung StadtGrün Label

Mit dem Label „StadtGrün naturnah“ unterstützen wir Sie bei der Umsetzung eines ökologischen Grünflächenmanagements und zeichnen vorbildliches Engagement auf kommunaler Ebene aus.
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Robert Spreter
Geschäftsführer

Geschäftsstelle Radolfzell
Fritz-Reichle-Ring 2
78315 Radolfzell

Tel.: +49 7732 999-536-0
Fax: +49 7732 999-536-9

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Häufig gestellte Fragen

Um dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitreten zu können, muss Ihre Kommune folgendes beachten:

Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“
Bei der Deklaration handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung, sich als Kommune im Rahmen der eigenen Möglichkeiten für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen. Die Deklaration nennt unterschiedliche Themenbereiche und Zielsetzungen, die sich auch in der Bündnissatzung widerspiegeln.

Beitrittsbeschluss
Da der Beitritt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ mit jährlichen Beiträgen verbunden ist, ist in der Regel ein politischer Beschluss innerhalb der zuständigen kommunalen Gremien erforderlich. Um Ihnen diesbezüglich die Arbeit zu erleichtern, haben wir einen entsprechenden Musterratsbeschluss für Sie vorbereitet.

Beitrittserklärung
Bei der Beitrittserklärung handelt es sich um ein einseitiges Formular, mit dem Sie formell den Bündnisbeitritt erklären und einen Ansprechpartner für das Bündnis benennen.

Mitglied des Vereins können kommunale Gebietskörperschaften werden, die die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnet haben. Außerdem müssen Sie eine Beitrittserklärung sowie einen rechtlich verbindlichen Beitrittsbeschluss beim Vorstand einreichen.

Die Mitgliedsbeiträge sind nach Kommunengröße gestaffelt. Die aktuellen Mitgliedsbeiträge entnehmen Sie bitte der Beitragsordnung.

Als Plattform für Austausch und Kooperationen zwischen Kommunen bietet Ihnen das Bündnis Kontakte und Ansprechpartner rund um den kommunalen Naturschutz. Kommunen aus ganz Deutschland sind Mitglied im Bündnis und illustrieren mit zahlreichen Projektbeispielen wie der Naturschutz vor Ort gelingen kann. Mit der Homepage, einem regelmäßigen Newsletter sowie Broschüren und Veranstaltungen informiert das Bündnis seine Mitglieder über aktuelle Entwicklungen im kommunalen Naturschutz. Zudem bietet das Bündnis Ihnen die Möglichkeit, positiv auf Ihre Kommune und Ihre Maßnahmen aufmerksam zu machen.

Das Bündnis selbst schüttet keine Fördermittel aus. Wir stellen in unserer Fördermitteldatenbank Informationen zu zahlreichen für Kommunen relevante Fördermittel bereit und beraten Sie gerne bei Beantragungen.

Das Bündnis veranstaltet regelmäßig Online-Workshops zu spezifischen Themen exklusiv für seine Mitglieder. Zudem werden die Mitglieder zur Jahresversammlung mit einem Tagungsprogramm und der integrierten Mitgliederversammlung eingeladen.

Die Mitglieder verpflichten sich in einer Deklaration, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die biologische Vielfalt vor Ort gezielt zu stärken. Die Anforderungen, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt vor Ort, werden bewusst in die Entscheidungen auf kommunaler Ebene einbezogen.

Das Bündnis finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge sowie durch Fördermittel, welche von der Geschäftsstelle eingeworben werden.

Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Diese ist das oberste Organ des Vereins. Sie wählt den Vorstand, kann die Satzung ändern und bestimmt die Höhe des Mitgliedsbeitrags. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus, beschließt den Haushalt und bestellt eine Person für die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung leitet die Geschäftsstelle und nimmt die wirtschaftlichen, verwaltungsmäßigen und personellen Angelegenheiten des Vereins wahr.

Das Label „StadtGrün naturnah“ ist ein Zertifizierungsverfahren für ökologisches Grünflächenmanagement, welches vom Bündnis durchgeführt wird. Um daran teilzunehmen, muss Ihre Kommune nicht Mitglied im Bündnis sein. Alle weiteren Infos zum Label finden sie hier.

Das Bündnis ist der Verein, der das Label „StadtGrün naturnah“ vergibt. Um am Labelverfahren teilzunehmen, muss Ihre Kommune nicht Mitglied im Bündnis sein. Ihre Kommune muss auch nicht am Label teilnehmen, um Bündnismitglied zu werden, beides ist unabhängig voneinander möglich, die Mitgliedschaft und das Labelverfahren ergänzen sich aber sehr gut.

Das Bündnis ist ein eingetragener Verein, daher können keine Anteile erworben werden.

Das Naturschutzprojekt des Jahres wird vom Bündnis alle zwei Jahre für herausragende Projekte an zwei Mitgliedskommunen vergeben. Wer die Auszeichnung erhält, wird vom Bündnisvorstand entschieden. Die Kommunen aus denen die Vorstandsmitglieder kommen, können nicht teilnehmen.

Jede Mitgliedskommune hat genau eine Stimme, unabhängig von der Einwohnerzahl.

An den Veranstaltungen, die das Bündnis für Mitglieder ausrichtet, können mehrere Personen aus Ihrer Kommune teilnehmen, so lange Plätze verfügbar sind.