Dokumente

Hier finden Sie zahlreiche ausgewählte Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Themenfeldern. Sowohl informative Broschüren zur Förderung der biologischen Vielfalt in Städten und Gemeinden, als auch lesenswerte wissenschaftliche Veröffentlichungen oder inspirierende Flyer aus Kommunen. Ebenso zu finden sind kommunale Biodiversitätsstrategien, Baumschutzsatzungen und ökologisch vorbildliche Bebauungspläne.

Projekt N.A.T.U.R.: Die Seiten Förderung, Praxis, Dokumente und Termine bilden ein Informationsangebot, das im Rahmen des Projekts N.A.T.U.R. entwickelt wurde.
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Pachtvertrag der Stadt Riedstadt – Grünland

Der Riedstadter Pachtvertrag für die Grundstücke zur Grünlandnutzung bietet unter § 6 „Bewirtschaftung“ die Möglichkeit individuelle Vereinbarungen hinsichtlich der Mahdtermine, der Mahdhäufigkeit, der Düngung und der mechanischen Bearbeitung (Wal...
Land- und Forstwirtschaft
Pachtverträge & Vertragsnaturschutz

Pachtvertrag der Stadt Riedstadt – Ackerland

Der Riedstadter Pachtvertrag für die Grundstücke zur Ackernutzung weist unter § 6 „Bewirtschaftung“ auf einige wichtige Punkte hinsichtlich einer naturschonenden Nutzung hin. So muss die ökologische Qualität und die Bodengesundheit der Fläche erha...
Land- und Forstwirtschaft
Pachtverträge & Vertragsnaturschutz

Pachtvertrag des Landkreises Nienburg/Weser

Der Musterpachtvertrag des Landkreis Nienburg/Weser bezieht sich auf eine vom Verpächter für Naturschutzzwecke erworbene bzw. im Rahmen der Flurbereinigung eingetauschte Fläche. Aus diesem Grund steht in § 2 „Zweck der Verpachtung“ explizit, dass ...
Land- und Forstwirtschaft
Pachtverträge & Vertragsnaturschutz

Pachtvertrag der Stadt Frankfurt am Main

Vorgaben im Pachtvertrag von Frankfurt am Main werden hinsichtlich des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutzmitteln, vorhandener Obstbäume und bezüglich der Biodiversitätsklausel gemacht. Unter § 5 wird vorgegeben, dass der Einsatz von chemische...
Land- und Forstwirtschaft
Pachtverträge & Vertragsnaturschutz

Pachtvertrag des Landkreises Coburg

Der Musterpachtvertrag des Landkreises Coburg bezieht sich auf Flächen im BNN-Projekt „Rodachtalachse“. Durch das BayernNetz Natur (BNN) soll ein landesweiter bayerischer Biotopverbund aufgebaut werden. Die Verpachtung entspricht aus diesem Grund ...
Land- und Forstwirtschaft
Pachtverträge & Vertragsnaturschutz

Biodiversitätskonzeption 2021

Die vorliegende Konzeption zeigt auf, wo die für die Biodiversität besonders bedeutsamen Bereiche des Stadtkreises liegen, mit welchen Maßnahmen sie geschützt und gegebenenfalls aufgewertet werden können, wie der Schutz der Biodiversität dauerhaft...
Arten- und BiotopschutzGrün- und Freiflächen
Biologische VielfaltStadtnaturStrategien, Konzepte, Leitbilder

Pachtvertrag für landwirtschaftliche Grundstücke zur Ackerflächennutzung

Ein Pachtvertrag der Stadt Riedstadt. Darin enthalten sind Klauseln zur Bewirtschaftung, die eine ökologisch orientierte Bewirtschaftung festschreiben.
Land- und Forstwirtschaft
Pachtverträge & Vertragsnaturschutz

Zukunft gemeinsam gestalten

Herausforderungen der „StadtLandschaft“in der Metropolregion Köln /Bonn, Masterplan Grün, Version 3.0

Spannende Herangehensweise: auf interkommunaler Ebene werden Zielsetzungen für die Vernetzung der Kulturlandschaften und kommunenübergreifender Grünräume definiert.
Grün- und Freiflächen
Grün- und Freiraumkonzepte

Grünflächenpflege in der Stadt Mannheim

Ziele‐Qualitäten‐Ressourcen

Dieser Masterplan definiert zu pflegende Bereiche und Pflegeintensitäten in Mannheim, einschließlich einer Musterpflegeplanung für die verschiedenen Pflegelevel und enthält eine genaue Analyse des Zeitbedarfes und der Einsparungsmöglichkeiten.
Grün- und Freiflächen
Grün- und FreiraumkonzepteStrategien, Konzepte, Leitbilder

Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung

Anhand von Grafiken und Karten wir hier der Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung für eine breitere Zielgruppe aufbereitet. Um dies zu verstärken werden Fachliche Grundlagen und Begriffe erläutert.
Grün- und Freiflächen
Grün- und Freiraumkonzepte

Das Projekt N.A.T.U.R. wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung gefördert.

Dieses Informationsangebot gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.

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Auszeichnung StadtGrün Label

Mit dem Label „StadtGrün naturnah“ unterstützen wir Sie bei der Umsetzung eines ökologischen Grünflächenmanagements und zeichnen vorbildliches Engagement auf kommunaler Ebene aus.
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Team N.A.T.U.R.
Andrea Meiler
Stefanie Herbst
Jonas Renk

Geschäftsstelle Radolfzell
Fritz-Reichle-Ring 2
78315 Radolfzell

Tel.: +49 7732 999-536-0
Fax: +49 7732 999-536-9

info@kommbio.de

Häufig gestellte Fragen

In der Regel ist es am besten, bei den kommunalen Grünflächen zu beginnen. Hier hat die Kommune den größten Einfluss, es können schnell Erfolge verzeichnet werden und sie dienen auch als Vorbild für private Flächen.  Zum Beispiel kann eine Rasenfläche in eine Wiese umgewandelt werden.

Handlungsfelder für Kommunen sind:

  • Der Schutz aller Flächen und Bäume, die für die biologische Vielfalt wertvoll sind, vor Bebauung und Versiegelung
  • Ein naturnahes Grünflächenmanagement aller kommunalen Flächen
  • Die Schaffung von Naturerfahrungsräumen und Umweltbildung
  • Gezielte Artenschutzmaßnahmen
  • Kooperationsprojekte zum Artenschutz mit der Landwirtschaft
  • Eine naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Renaturierungen
  • Das Erstellen einer Biodiversitätsstrategie

Am einfachsten ist es, einen Rasen wachsen zu lassen, nur noch zwei Mal im Jahr zu mähen und das Mähgut zu entfernen. Allerdings sind diese Bestände meist durch Gräser dominiert. Alternativ können Wiesen ganz oder teilweise neu angesät werden. Dabei sind die Auswahl des Saatguts, die Bodenvorbereitung und die Ausbringung des Saatguts sehr wichtig. Es ist zu empfehlen, sich hierbei beraten zu lassen.

Das Ziel einer Biodiversitätsstrategie ist es, einen Maßnahmenplan zu erstellen, der bei optimiertem Aufwand möglichst viel Nutzen für die biologische Vielfalt erbringt. Dafür ist es wichtig, einen Überblick über die aktuelle Lage im Bereich biologische Vielfalt zu erhalten und sinnvolle Ziele zu definieren. Bei der Erstellung können lokalen Institutionen und Personen eingebunden werden.

Fördergelder können auf EU-, Bundes-, Landes-, Kreis- und Ortsebene eingeworben werden. Grobe Anhaltspunkte können sein, dass ein Projekt mit einem Umfang von 500.000 € eher auf Bundes- oder EU-Ebene förderfähig ist und eines mit 5.000 € eher auf der Kreis- und Ortsebene. Die überörtlichen Fördermöglichkeiten sind in unserem Infoportal enthalten. Auf der Kreis- und Ortsebene lohnt es sich z.B. bei Kreissparkassen und anderen örtlichen Institutionen nachzufragen.

Wichtig ist es hierbei vor allem, zu informieren, dass Schottergärten auf Dauer nicht leicht zu pflegen sind und dass sie für die biologische Vielfalt keinerlei Mehrwert haben. Möglich sind zudem Vorgaben im Rahmen der Bauleitplanung und in Satzungen.

In der freien Natur, müssen bis auf bestimmte Ausnahmen gebietseigenes Saatgut und gebietseigene Gehölze, aus dem jeweils festgelegten Ursprungsgebiet verwendet werden. Gebietseigene Pflanzen sind besser an die lokalen Umweltbedingungen angepasst und sorgen für den Erhalt der lokalen genetischen Vielfalt. Im Siedlungsbereich hat die Verwendung gebietseigener Pflanzen auch Vorteile für die biologische Vielfalt, es ist hier aber nicht vorgeschrieben.